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Mein Kaufverhalten bei Büchern und EBooks 

Hallo Ihr Lieben,

da mir in letzter Zeit immer wieder gewisse Preiserichtungen bei eBooks und Erwartungen der Leser auffallen, habe ich mir mal mein eigenes Kaufverhalten näher angesehen. Ich gehöre schon seit 2009 zu den Lesern, die überwiegend ebooks kaufen, da es mir der Platzmangel nicht anders möglich macht.

Ich gebe auch zu, dass ich das Lesen auf dem Reader wirklich liebe, obwohl ich auch gerne schöne Prints lese und im Regal habe. Vor allem, wenn sie signiert sind. Ich verfolge die Preise also schon seit 2009 und stelle in letzter Zeit starke Veränderungen in der Denkweise von uns Lesern fest. Auch mein kaufverhalten hat sich seit dem ersten gekauften ebook verändert. Es gibt mittlerweile viele 0,99.- sowie 14,99.- Bücher auf meinem Reader, obwohl die meisten zwischen 2,99.- und 8,99.- lagen. Und da ist es mir egal, ob Verlag oder Selfpublishing .Manchmal erwarten Leser von Autoren sogar 0,99.-  oder Gratis-Aktionen, was ich nicht so ganz verstehe. Sich über eine Aktion freuen ja, aber erwarten, definitiv nein.

Auch ich hätte am Anfang nie für ein ebook den gleichen Preis gezahlt wie für ein Print, deshalb habe ich dann bei gleichem Preis eher das Print gekauft. Warum? Weil das Print wenigstens bei mir im Regal steht und ich für das ebook nur eine Leselizenz habe. So handhaben es wohl die meisten, was ich auch ok finde. Mittlerweile hat sich das bei mir etwas geändert, denn für mich ist einBuch ein Buch, egal ob Print oder eBook.

Aber auch der Platzmangel hat mich zum Umdenken gebracht. Denn auch ebooks sind vom Autor geschrieben worden, er hatte die selbe Arbeit damit, sein Buch zu schreiben. Deshalb ist für mich heute ein ebook genau wie ein Print ein Buch, wofür ich bereit bin zu zahlen. Denn auch ich möchte für meine Arbeit von meinem Chef  entsprechend entlohnt werden. Nicht selten, dauert das Schreiben eines Buches Monate oder Jahre. Warum also ist man nicht bereit diese Leistung zu zahlen, nur weil es ein eBook ist?

Ich kaufe bei höheren Preisen nicht zwangsläufig das Print, nur wenn ich das Buch sowieso als Print hätte kaufen wollen und da ist es egal, ob das ebook 0,99.- oder 14,99.- kostet. In Buchhandlungen überlege ich mir oft, ob ich dieses Buch nicht lieber als ebook hätte, ganz unerheblich vom Preis. Denn ich kann mir nicht jedes Buch als Print ins Regal stellen, sonst hätte ich wohl schon anbauen müssen, außerdem ist das ebook für mich mittlerweile einfach praktischer. Und wenn mir ein Preis gerade zu hoch ist, muss ich warten bis ich es mir leisten kann oder möchte.

Manche Autoren bieten zur Freude von uns Lesern ihr eBooks für dauerhafte 0,99.- an. Natürlich freue auch ich mich darüber und nutze diese Angebote. Was an meiner derzeitigen Büchersammlung auch gut zu erkennen ist. Trotzdem könnte damit vielleicht eine Kettenreaktion beginnen, was ich schade fände und der Autor selbst nichts dazu kann. Denn nun erwarten dies wahrscheinlich auch Leser von anderen Autoren und halten 2,99.- bis 6,99.- für teuer, was es absolut nicht ist.

Auch ich werde weiterhin Preisgesenkte Bücher kaufen und mich freuen, wenn ein teures ebook gerade im Angebot ist, auch werde ich bestimmte Gratis eBooks, die sich für mich lohnen laden. Denn ich kaufe kein eBook nur weil es gratis ist, sondern weil es mich interessiert. Aber genauso werde ich weiterhin ebooks zu Printpreisen kaufen. Ich mache es nicht am Preis fest, welches Format ich kaufe  oder welches Buch überhaupt. Ich entscheide weiterhin nach Klappentexten länge vom Buch, ob ich ein Buch möchte oder nicht, egal ob Verlag oder SP und daran wird sich wohl auch nichts ändern. Bücher um die 50 Seiten, die oft gratis angeboten werden, haben für mich allgemein wenig reiz, außer mir ist der Autor bekannt oder als Leseprobe. Auch werde ich auf meiner Seite weiterhin Buchtipps von 0,00.- bis 14,99.- Posten, denn ich habe nichts gegen diese Angebote, nur stelle ich fest, dass die meisten meiner eBooks ca. 7,99.- gekostet haben.

Dieser Beitrag spiegelt nur mein eigenes Kaufverhalten wieder.Wie Ihr das handhabt und wo Eure Preisgrenze liegt, ist allein Eure Entscheidung. Genauso ob Ihr ebook oder Print kauft, ist Euch überlassen, denn jeder hat da eine andere Denkweise, was auch völlig ok ist. Für mich jedenfalls ist ein Buch ein Buch, egal in welchem Format.

Weiterhin viel Erfolg und spaß beim Lesen 🙂

Eure Kati

Autor:

Ich bin Mitte 40 und liebe Bücher, Musik und Filme. Am liebsten lese ich Liebesromane, Rockstar Bücher, Adult und Thriller. Es darf aber auch gern mal ein Drama oder Fantasy Roman sein. Eigentlich bin ich da sehr flexibel und lese auch mal gern was neues.

9 Kommentare zu „Mein Kaufverhalten bei Büchern und EBooks 

  1. Danke für den Beitrag. Aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden. Ein wichtiger Punkt dabei ist daß ein Buch in der Hand eine bessere Übersicht gibt. Wie dick ist es, wo stehe ich gerade, ich kann Spickzettel einkleben und wichtige Stellen anstreichen. Und vieles mehr. All das geht mir bei einem e-book ab. Da sortier ich lieber von Zeit zu Zeit meine nicht so geliebten Bücher aus und schaffe so Platz.

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    1. Genau das ist der Punkt. Ich kann keine hergeben. Für mich wichtige oder besondere kaufe ich als Print. Aber alle geht einfach nicht. Was die Zettel angeht, die nutze ich da natürlich nicht, dafür markiere ich Textstellen. Und an den Lesefortschritt als Seitenzahl, Position, verbleibende Zeit oder Prozent hab ich mich gewöhnt. Trotzdem mag ich Prints immer noch. Nur ist das EBook für mich praktischer während dem Lesen. Aber das ist absolut Geschmacksache

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      1. Ja, das glaube ich Dir. Obwohl ich Untersuchungen gelesen habe daß es einen Unterschied macht ob man ein Buch liest oder in einem e-book. Für das Gehirn macht es einen Unterschied, und dadurch für das Verständnis und wie man das ganze aufnimmt.

        Aber wie gesagt, mich betrifft es nicht da ich einfach durch einen reader Augenschmerzen bekomme und deshalb es gar nicht versuchen brauche …

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      2. Ich finde es interessant wie unterschiedlich die Empfindungen sind. Denn bei mir ist’s grad umgekehrt. Ich kann länger auf dem Reader lesen als im Print, ist für meine Augen angenehmer. Aber ich finde es gut, dass jeder da seine Vorlieben hat

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  2. Hi Kati,
    ich finde deine Sichtweise sehr schön 🙂 Wir hamstern alle so viele Bücher, wir sollten wirklich viel häufiger darüber nachdenken, ob ein EBook nicht viel sinnvoller wäre, besonders wenn man weiß, dass man das Buch nur einmal lesen wird!
    VG Jennifer

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  3. Ein schöner Beitrag. Ich habe erst seit wenigen Wochen einen E-Reader und habe auch erst drei Bücher damit gelesen, die alle aus der Digithek der Bücherrei ausgeliehen waren. Mal sehen, wie der E-Reader mein Kaufverhalten ändern wird, wenn ich meinen SuB mal abgebaut habe. 😀

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    1. Meinen hat er drastisch steigen lassen, da ich nicht auf Platz im Regal achten muss 😃. Aber ich will auch jedes einzelne lesen. Für mich besondere Bücher kaufe ich zwar als Print, aber es wird langsam echt eng im Regal. Und Prints hergeben, wohl eher nicht

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