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Oktober Heat: Krimi der fünfziger Jahre; Doris Dumrauf

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Quelle: Amazon

 

Autor: Doris Dumrauf

Verlag: CreateSpace Independent Publishing

Seiten: 328

Preis:12,84.- (Ebook 2,99.-)

ISBN: 978-1537258140

Erschienen: 6.März 2017

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Wertung: ****(*) 4,5 von 5 Punkten (empfehlenswert)

 

Klappentext

Oktober 1958 in einem pfälzischen Dorf: Der junge Polizist Walter Hofmann möchte nichts lieber tun, als auf dem nahen U.S. Flugplatz zu den neuesten Rock ’n‘ Roll Hits zu tanzen. Aber die Mädchen haben nur Augen für die unbeschwerten Amerikaner mit ihren Dollars und flotten Autos. Selbst Walters Schwester Ingrid ist nicht immun gegen amerikanische Popkultur. Als eine junge Frau nahe des Flugplatzes tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht bald auf Walters amerikanischen Freund Jeff. Walter setzt alles daran, dessen Unschuld zu beweisen. Während er und sein Partner dem Mörder auf den Fersen sind, verschwindet Ingrid spurlos und Walter eilt ihr zu Hilfe, bevor sie womöglich das nächste Opfer wird.

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung

 

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen und Danke der Autorin hierfür.

Ich lese zwischendurch sehr gerne Krimis, war aber unsicher, da dieser in den 50er Jahren spielt ob mir ein Roman aus dieser Zeit gefällt, zu unrecht, wie ich jetzt weiß. Denn mir hat diese Kombination, obwohl ich nicht aus dieser Zeit stamme sehr gut gefallen.

Geschichte

Die Geschichte spielt in den 50er Jahren. Diese Zeit wurde gut beschrieben, dass auch ich, die nicht aus dieser Zeit stammt, sich alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist sowohl Krimi, als auch die Geschichte von Walter, der als Polizeifrischling zusammen mit seinem Kollegen mit einem Mord betraut wird. Ich fand es sehr interessant in diese Zeit abzutauchen und konnte mir gut vorstellen wie es damals war, als alle Welt verrückt nach Elvis war und wie man damals lebte. Denn nicht jeder hatte Telefon, ein Elektroherd war fast unerschwinglich, aber auch der gute alte Käfer durfte nicht fehlen. Auch die Situation mit den Stationierten Amerikanern wurde toll beschrieben. Es entwickelten sich Freundschaften, aber auch Rivalen. Auch für Walter war es schwierig zu verstehen, warum die Amerikaner leichter ein Mädchen finden als er.

Die Lösung des Falls hat mir gut gefallen, denn alles war gut durchdacht und man verfolgt mit, wie Walter und seine Kollegen Schritt für Schritt dem Täter auf die Schliche kommen. Denn damals war es durch die fehlende Technik nicht so einfach wie heute. Ich kam mir beim Lesen vor, als arbeite ich mit an dem Fall, dies gefiel mir sehr gut, vor allem, da man bis zum Schluss nicht die gesamte Lösung hatte.

Protagonisten

In der Hauptsache geht es hier um Walters Leben und seine Arbeit als Polizist. Walter war mir sehr sympathisch und er wirkte nicht selten gefühlsbewusst und gerechtigkeitsliebend auf mich. Er ist ein absoluter Familienmensch, wie es damals üblich war. Auch sein Interesse an Mädchen und dass er sich nicht traut eins anzusprechen, wurde hier gut erzählt. So begleitet man ihn sowohl als Polizist als auch privat.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, denn sie hat alles sehr bildlich, aber nicht zu ausführlich beschrieben. Ich konnte mich in die damalige Zeit sowie auch in Walter gut reinversetzen, da der Schreibstil sehr flüssig war. Die Geschichte wurde aus Walters Sicht erzählt.

Gefühl/Emotion

Ich war in der Lage alles gut mitzuerleben und kam mir teils vor, als arbeite ich mit an dem Fall, denn ich überlegte während dem Lesen selbst, wie man den Fall lösen kann. Auch die privaten Dinge, die Walter erlebt konnte ich gut nachempfinden. Walters sympathische Art  und die Sicht wie er viele Dinge sieht haben mich sofort in die Geschichte gezogen. Mir hat es spaß gemacht Walter zu begleiten.

 

Fazit

Auch wenn ich erst unsicher war, ob die Zeit der 50er Jahre das Richtige für mich ist, so kann ich nun sagen, dass dies unbegründet war. Es hat spaß gemacht mit Walter den Fall zu lösen und ihn privat zu begleiten. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, auch wenn man eigentlich kein Fan von Krimis ist, denn es ist eine schöne Mischung aus Walters Leben, welches sehr schön beschrieben wurde und seinem Beruf als junger Polizist. Es kommen nicht nur spannende sondern auch gefühlvolle Stellen darin vor, so dass es für mich eine schöne Mischung war.

 

 

 

 

 

 

Autor:

Ich bin Mitte 40 und liebe Bücher, Musik und Filme. Am liebsten lese ich Liebesromane, Rockstar Bücher, Adult und Thriller. Es darf aber auch gern mal ein Drama oder Fantasy Roman sein. Eigentlich bin ich da sehr flexibel und lese auch mal gern was neues.

2 Kommentare zu „Oktober Heat: Krimi der fünfziger Jahre; Doris Dumrauf

  1. Ich finde die Zeit der Fünfziger lebendiger und echter als unsere. Sie war vielleicht weniger gemütlich und etwas anstrengender (ohne Telephon, ohne Auto usw.), dafür aber waren die Menschen im Geiste noch freier und hatten eine echtere Gefühlswelt.

    Das Buch werde ich mir auch besorgen, danke für den Tipp!

    Gefällt 1 Person

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