Veröffentlicht in Autoren

Autorenvorstellung; Andrea Bielfeldt

Hallo ihr lieben,

es ist wieder soweit und ich stelle Euch meinen nächsten Autor vor. Heute ist Andrea Bielfeldt, auch bekannt unter ihrem Pseudonym Amy Baxter bei mir zu Gast.

Ich habe Andrea nun schon zweimal auf der Frankfurter Buchmesse treffen dürfen. Diese Treffen haben mir wirklich spaß gemacht, denn es ist wirklich schwer sich nicht von ihrer fröhlichen und herzlichen Art anstecken zu lassen 🙂 

Aber nicht nur der Mensch Andrea Bielfeldt hat mich erfreut, sondern auch ihre Bücher. Andrea schreibt vor allem im Genre Fantasy und Liebe, auch manchmal mit einer Portion Humor.

Bisher sind von ihr  folgende Bücher erschienen

Andrea.Bielfeldt
Frankfurter Buchmesse 2016
Fantasy:

Nilamrut Reihe in 3 Bänden

Liebe:

Von Null auf Liebe Reihe in 3 Bänden

Remember Winterzauber

Forgive Sommerzauber

Einmal Himmelblau und zurück

Manhattan-Millionär-Luxus oder Liebe zusammen mit Jo Berger

Als Amy Baxter sind bisher erschienen

never before you- Jake & Carrie(San Francisko Ink 1)

Meine Rezension dazu findet Ihr hier: Never before you-Jake und Carrie(San Francisco Ink Bd.1); Amy Baxter

Forever next to you- Eric & Joyce(San Francisco InK 2)

Simply with you- eine Nacht mit Eric(San Francisco Ink 3)

Ich habe Andrea ein paar Fragen gestellt, auf die sie mir interessante Antworten gegeben hat.

Wie bist Du auf die Idee gekommen Autorin zu werden und hast Du es Dir so vorgestellt?
Die Idee zu meinem ersten Roman kam mir irgendwann um 2010 rum beim Wäsche zusammenlegen. Die Vorstellung, ein Buch zu schreiben, hatte mich euphorisch gemacht. Innerhalb weniger Monate war die Geschichte im Kasten. Rohfassung 500 Seiten. Wenn ich heute zurückblicke, weiß ich, dass ich damals ziemlich naiv gewesen war. Denn zum Schreiben gehört mehr, als nur Worte in die Tastatur zu kloppen. Neben einer Menge Leidenschaft und dem Willen zu lernen, sich weiterzuentwickeln vor allem Geduld. Etwas, dass ich in den letzten Jahren lernen durfte. Aber es hat sich ausgezahlt. Mittlerweile schreibe ich hauptberuflich. Und das ist etwas, dass ich mir nie zu träumen erhofft hatte.

Im Ernst? Beim Wäsche zusammenlegen 🙂 Auf welche Ideen man dabei so kommt.Ich habe diese Frage schon öfter gestellt, aber es ist das erste Mal, dass jemand von der anfangs falschen Vorstellung erzählt. Das gefällt mir. 🙂

IMG_0542Woher nimmst Du Deine Ideen, egal in welchem Genre?
Meist aus dem Alltag. Kleine Szenen, Wortspiele, Dialoge, die in meinem Kopf die Maschinerie anwerfen. In meinem Freundeskreis unken wir schon immer, wenn etwas lustiges passiert, in welchem Buch ich das denn diesmal verwenden werde.

Der Alltag hat wirklich so einiges zu bieten. Man sagt öfter mal, darüber könnte man ein Buch schreiben. Obwohl ich das lieber Euch überlasse.

Welches Deiner Bücher liegt Dir am meisten am Herzen?
Immer noch die Geschichte, mit der ich gestartet bin. Nilamrut. Allerdings liebe ich auch jede Geschichte, die danach entstanden ist. In allen steckt mein Herzblut und ich möchte keine von ihnen missen.

Oh ja, ich muss gestehen, dass diese Reihe mich damals wieder etwas aus meiner Fantasyflaute geholt hat. Es war einfach nur schön. Aber auch Deine anderen Bücher habe ich bisher alle geliebt, jedes auf seine Art. Ich glaube ich habe bis auf San Francisco Ins 2&3 bisher alle gelesen.E1ROCgj4xBS._SL250_FMpng_

Du schreibst verschiedene Genre. Kannst Du Dir auch ein ganz anderes vorstellen zu schreiben?
Angefangen bin ich mit Jugendfantasy, dann kam die Liebe dazwischen. Seitdem fahre ich zweigleisig. Mit der Von Null auf Liebe Reihe habe ich mich auch an etwas prickelnde Szenen gewagt, aber nie kam der Humor zu kurz. Seit Amy schreibe ich tatsächlich in einem etwas anderen Genre. Sexy Romance, mit tiefgründigen Hintergrundgeschichten, tätowierten Bad Boys und Erotik. Aber auch da darf eine Prise Humor nicht fehlen – das Leben meiner Protagonisten ist schon ernst genug gewesen, bis ich sie auf den Weg gebracht habe. Wenn ich daran denke, jemals einen Thriller schreiben zu müssen, rollen sich mir die Fußnägel auf. Ich liebe es, Thriller zu lesen, aber könnte sie niemals schreiben. Und das ist auch gut so.

Oh ja, also ganz ehrlich, ich bin absoluter Fan von Liebesgeschichten mit oder ohne prickeln, aber die Geschichte von Jake und Carrie hat mich wirklich gefesselt und auch berührt. Ich mag solche Geschichten absolut gerne.

Du selbst liest gern Thriller. Wie kamst Du dann auf die Idee, Liebesromane zu schreiben?
Ich habe, bevor ich angefangen habe zu schreiben und auch jetzt noch, immer gerne 51xDGAFOBNL._AC_US218_Liebesromane gelesen. Ich meine – welche Frau mag das nicht? In den Körper einer anderen zu schlüpfen und durch sie ihre geheimsten Sehnsüchte zu durchleben? Wie gesagt – meine Ideen kommen mir oft im Alltag und die Liebe ist ein großer Bestandteil meines Lebens. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Das Stimmt natürlich. Ich habe früher fast nur Thriller gelesen, aber sowas schreiben, nein Danke. Da kämen mir bestimmt auch keine Ideen.

Wie entsteht Dir das Bild Deiner Protagonisten, erfunden oder doch teils real?
Ich sage nur so viel: In jeder weiblichen Figur steckt ein Stück von mir. Welches Stück das ist, wird aber nicht verraten 😉 Zumindest nicht mehr, als Kaffee und Chucks ...

*Lacht* das kann ich mir gut vorstellen. Irgendwie hat mich die Geschichte Manhattan Millionär beim Lesen an Dich und Jo erinnert 🙂 zumindest bei dem was ich von Euch so mitbekomme.

Gibt es einen Ort, wo Du am liebsten schreibst?
Am liebsten sitze ich mit dem Laptop in meinem Schreibschuppen. Oder auf dem Sofa, eingekuschelt in eine Decke. Aber wenn mich die Muse küsst, kann ich überall schreiben.

Schreibschuppen klingt toll 🙂 Ich sitze meistens auf der Terrasse oder Couch. D1Db28oz74S._SL250_FMpng_

Was stört Dich beim Schreiben?
Wenn meine Protagonisten mir die Tour versauen und ich wegen ihnen wieder alles umschmeißen muss. Das kommt oft genug vor, mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Außerhalb meiner Fantasiewelt stört es mich, wenn mich jemand aus meinem Flow rausholt. Dann kann ich schon mal echt angenervt sein. Haushalt und Termine gehen dann gar nicht!

Das kenne ich 🙂 immer wenn man mitten in nem Beitrag steckt, will irgendeiner was. Deshalb würde so ein Buch bei mir Jahre dauern 🙂 , aber auch beim Lesen stört mich oft jemand, natürlich erst dann wenn ich ein Buch in der Hand habe, vorher will meistens keiner was;). Auch beim Schreiben sind die Protagonisten wohl sehr lebendig und haben ihren eigenen Kopf. Das ist dann schon so eine Sache, aber sonst wäre es wohl auch langweilig

Wie verhinderst Du Schreibblockaden?
Schreibblockaden? Gibt es nicht. Ich nenne das kreative Pausen. Jeder Akku muss mal aufgeladen werden, und bevor ich mich quäle, beschäftige ich mich lieber mit etwas anderem, bis es mir wieder so richtig in den Fingern kribbelt.

Das klingt toll. Ist auch gut für uns, denn so dürfen wir uns auf noch schöne Geschichten freuen.

Hast Du noch genug Zeit für Hobbys oder andere Beschäftigungen?
Ich lese immer noch unwahrscheinlich gern. Und die Zeit nehme ich mir auch. Ab und an überkommt es mich und ich mache Sport, allerdings nicht im Verein, weil ich mir die Zeit gern selbst einteile. Oft, gerade im Sommer, sitzen wir mit Freunden zusammen und feiern. Zudem versüßen mir mein Mann und meine Kinder meinen Alltag. Ach ja – den Hund hätte ich fast vergessen, der hält mich auch ordentlich auf Trab 😉 Ich mache das, was mir gefällt. Egal wo, egal was, egal wann.

Ganz ehrlich, das würde ich mir wünschen ;). Ok für’s lesen, bloggen und Freunde nehme ich mir immer Zeit. Musik läuft bei mir auch immer, aber das wo, wann, was wie man will klappt durch den Job leider nicht. Ich arbeite sehr gern, aber mittlerweile könnte ich es auch ohne 🙂 Hobbys hab ich genug.. Früher hätte ich mir das nicht vorstellen können. Da wäre ich auch arbeiten gegangen, wenn Ichs nicht müsste.Für#s Schwimmen fehlt manchmal die Zeit

D18LMJ-+R7S._SY135_.pngHast Du ein Lieblingsbuch ( Genre, Titel ..)?
Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher Stowe. Dieser Roman ist mir seit meiner Jugend im Gedächtnis geblieben, weil es mich nachhaltig berührt hat. Aber seitdem habe ich natürlich auch Massen an anderen tollen Büchern gelesen, ein richtiges Lieblingsbuch gibt es nicht. Nur ganz viele Lieblingsbücher. Nämlich alle, die mich von der ersten Seite bis zum Schluss an fesseln konnten.

Lieblingsbuch ist auch immer so ne Sache, es gibt so viele tolle, einige bleiben auch im Gedächtnis, aber es auf eins zu beschränken könnte ich wohl nicht.

Hast Du einen Lieblingsautor?
Nein. Es gibt so viele gute Autoren und ich freue ich immer wieder, wenn ich einen neuen entdecke. Aber klar – es gibt auch Autoren, von denen kaufe ich blind das nächste Buch. Weil ich weiß, dass ich ihre Geschichten lieben werde.

So ähnlich ist das bei mir auch. Außerdem bin ich viel zu neugierig auf neues. Nur schreibt ihr einfach zu schnell.

Gibt es einen Autor, den Du gern mal treffen, oder mit ihm arbeiten würdest?
J. A. Konrath würde ich gerne mal treffen, und ihn fragen, wie er eigentlich auf diese kranken Ideen für seine Psychothriller kommt, die mich immer wieder aufs Neue faszinieren. Zusammenarbeiten würde ich gerne mal mit Kerstin Gier. Sie schreibt so witzig und fesselnd, dass ich mir von ihr gerne ein paar Tricks und Kniffe abgucken würde.

*Lacht* Das ist wohl wahr, er hat absolut kranke Ideen, wie man auf sowas kommt interessiert mich auch hin und wieder. Kerstin Gier ist toll, ihr Buch die Müttermafia fand ich echt köstlich 🙂

Aus Andrea Bielefeld wurde Amy Baxter. Bleibt es auch bei anderen neuen Werken von Dir dabei?
Amy Baxter ist das offene Pseudonym, unter dem ich für be.ebooks (das digitale Label von Bastei Lübbe) die San Francisco Ink Reihe schreibe. Es steht für Bad und Erotik. Ich könnte mir nicht vorstellen, das Pseudonym für meine humorvollen Liebesromane zu verwenden. Dafür ist Andrea da und die wird auch irgendwann mal wieder zum Zug kommen.
Ich hoffe aber, dass Amy noch viele Romane in dem Genre schreiben wird. Mir gefällt die Zusammenarbeit mit ihr nämlich außerordentlich gut.

Gut zu wissen, ich mag beides sehr gerne. Das ist allgemein so, ich mag es humorvoll romantisch, aber auch prickelnd.

Du wirkst wie der gute Laune Mensch, was bringt Dich zur Ruhe oder auf die Palme?
Oh, ja … Schon damals hat eine gute Freundin mir den Spitznamen Ulknudel verpasst. C11lJSr8joS._SY135_.pngStimmt. Ich bin gerne gut drauf, das Leben ist zu kurz für schlechte Laune.
Zur Ruhe komme ich bei meinem Mann. Er holt mich immer wieder auf den Boden zurück und dafür liebe ich ihn.
Auf die Palme bringen mich Ungerechtigkeit, Intoleranz und Lügen.

Ich glaube der Name passt gut zu Dir. Jemand der einen wieder runter holt brauch ich auch ab und zu, nicht weil ich ne Ulknudel bin, sondern mich über gewisse Dinge aufrege.

Gibt es etwas, was Du Deinen Lesern gern sagen möchtest?
Danke. Einfach nur danke. Dafür, dass ihr meine Geschichten lest und mich mit eurem Feedback immer wieder aufs Neue motiviert, an meinem Traum festzuhalten. Ohne euch wäre ich nichts. Danke.

Sehr gerne. Nichts würde ich so nicht sagen. Es hat Riesen spaß gemacht, dieses Interview mit dir zu führen. Ich würde mich freuen Dich wieder in Frankfurt zu sehen.

Ich hoffe ich konnte Euch Andrea und ihre Bücher etwas  näher bringen. Ich freue mich jedes mal, wenn ein neues erscheint, denn ihre frische spritzige aber doch romantische oder prickelnde Art des Schreibens mag ich einfach.

 

Autor:

Ich bin Mitte 40 und liebe Bücher, Musik und Filme. Am liebsten lese ich Liebesromane, Rockstar Bücher, Adult und Thriller. Es darf aber auch gern mal ein Drama oder Fantasy Roman sein. Eigentlich bin ich da sehr flexibel und lese auch mal gern was neues.

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