Veröffentlicht in Rezensionen

Rezension: French Kiss-Liebe zum Nachtisch; Marie Keller

Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform

Seiten: 256FullSizeRender

Preis: 9,99.- (Ebook 0,99.-)

ISBN:1544761120

Erschienen: 23. März 2017

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Wertung: *****(5 von 5 Punkten)

 

 

Klappentext

Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris. Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte. Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Marie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant. French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.

Cover

Das Cover gefiel mir sehr gut da es gut zum Buch passte. Es wirkte auf mich sehr harmonisch wie die Geschichte selbst. Man erkennt sehr gut worum es im Buch geht.  Mir wäre es aufgrund seines äußeren im Buchladen durchaus aufgefallen.

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin bekommen. Da dies Marie Keller’s erstes Buch ist, war ich sehr gespannt. Hier fällt es mir etwas schwer die richtigen Worte für diese zauberhafte Liebesgeschichte vermischt mit der Liebe zum Kochen zu finden, denn mir hat es in dieser Mischung absolut gefallen.

Geschichte *****

Die Geschichte fand ich wirklich toll. Denn die Mischung einer Liebesgeschichte und die Liebe zum Kochen und Frankreich wurde hier sehr schön kombiniert. Es geht sehr viel um die Wiedereröffnung des Restaurants, welches Sophie von ihrer Großmutter geerbt hat. Leider hat sie das Problem nicht kochen zu können, also geht sie in Form eines Schnellkurses bei Jean in die Lehre, welcher ein gehobenes Restaurant hat und verliebt sich in ihn. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die einen aber auch gut erkennen läßt um was es beim Kochen und beim Führen eines Restaurants geht und welche Probleme dabei auf einen zukommen. Man hat das Gefühl selbst an dem Kochkurs teilzunehmen, was mir sehr gut gefiel. Dies wird aber auf eine sehr schöne Harmonische Art rübergebracht. Da ich selbst in einer Küche meine Lehre gemacht habe, habe ich mich dorthin zurückversetzt gefühlt.Mir hat diese Geschichte in der Kulisse Frankreichs sehr gut gefallen. Zwischendurch liest Sofie aus den Briefen der Großmutter, die sie dort fand. Dies gefiel mir, da man so auch eine kleine Reise in die Vergangenheit machte.

Protagonisten *****

Die Protagonisten haben mir gut gefallen und es gab ausnahmsweise niemand der mir unsympathisch war. Sie waren alle sehr herzlich und real beschrieben, so dass man keine Probleme hatte sich in ihre Situation reinzuversetzen. Vor allem Sofie und Jean wirkten auf mich sehr real und herzlich, wodurch man sie einfach gern haben musste. Jean reagiert zum Teil sehr impulsiv, was man aber in seiner Situation als Restaurantbesitzer sehr gut verstehen kann. Trotzdem wirkte er sehr Menschlich auf mich und man konnte es ihm nicht lange verübeln. Sofie gefiel mir sehr gut mit ihrer Herzlichen Art, aber auch wie sie die ganze Situation meisterte, obwohl sie keinerlei Ahnung vom Kochen hatte.

Schreibstil *****

Der Schreibstil ist flüssig und leicht ohne zu stocken, so dass man schnell in die Geschichte eintaucht und sich gut in die Protagonisten reinversetzen kann. Aber auch das Land und die Umgebung wurden schön, aber nicht zu genau beschrieben. So wirkte es nicht langatmig, trotzdem hatte man alles bildlich vor Augen. Was ich toll fand, dass zum Teil die Rezepte während des Kochens erklärt wurden, so nahm man selbst an einem Kochkurs teil, nicht nur Sofie. Die länge des Buches war für diese Art Geschichte genau richtig, so wurde nicht um den heißen Brei herum geschrieben.

Gefühl / Emotionen *****

Gefühlsmäßig war es ein sehr schönes Buch, da man sich gut reinversetzen konnte. Man erlebt die Liebe und Geschichte von Jean und Sofie hautnah mit, wodurch man alles gut mit ihnen erleben und fühlen konnte. Die Gefühle wurden sehr echt beschrieben was mir gut gefiel, so konnte ich gut mit ihnen empfinden. Auch Sofies Zweifel und Jeans Druck waren sehr gut mitzufühlen und wirkten somit recht real. Aber auch die sich entwickelnde Freundschaft zu den Dorfbewohnern war hier genauso deutlich zu spüren wie Sofies Zwiespalt wie ihre Zukunft aussieht.

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem sehr empfehlen, es läßt sich auch gut zwischendurch lesen. Hier wird sehr deutlich dass Liebe und gutes Essen gar nicht so unterschiedlich sind. Denn auch zum gut kochen ist eine Spur Liebe nötig :). Wer eine schöne Kombination aus Freundschaft, Liebesgeschichte und Kochen in der Kulisse Frankreichs mag, macht hier nichts verkehrt. Mir hat diese Kombination gut gefallen, und ich hoffe die Autorin wird noch mehr Bücher schreiben.

Autor:

Ich bin Mitte 40 und liebe Bücher, Musik und Filme. Am liebsten lese ich Liebesromane, Rockstar Bücher, Adult und Thriller. Es darf aber auch gern mal ein Drama oder Fantasy Roman sein. Eigentlich bin ich da sehr flexibel und lese auch mal gern was neues.

3 Kommentare zu „Rezension: French Kiss-Liebe zum Nachtisch; Marie Keller

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