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Buchgedanken zu“ Alles, was dazwischenliegt“- Oberflächlichkeit des Lebens

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Sind wir zu oberflächlich, und wissen nicht mehr das wichtige zu schätzen?

Dieses Thema kommt immer wieder in dem Buch “ Alles, was dazwischenliegt“ von Thilo Corzilius vor. Es einfach mit ja oder nein zu beantworten, wäre nicht richtig. Denn die Zeiten und  auch wir Menschen haben uns verändert, was ich persönlich auch gut finde. Ich liebe den Fortschritt und die Technik, ohne diese modernen Geräte könnte ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Allerdings sollten wir trotzdem das wirklich wichtige nicht aus den Augen verlieren.

Viele Menschen beschäftigen sich zu sehr damit auf ihr äußeres zu achten, und ob das Gegenüber einem selbst gerecht wird. Dies halte ich für Falsch. Denn wer sagt dass man mit Mode von Kik, AWG, etc nicht gut angezogen sein kann. Selbst die Jugend  akzeptiert teilweise nur andere Kinder die eine richtige Marke anhaben, oder die richtige Musik hören.Wenn man nicht ins Schema passt wird man zum Außenseiter, was gerade für Jugendliche schwer ist. Zum Teil leben wir Erwachsenen es ihnen sogar vor. Aber ist es deshalb richtig, ich sage nein. Denn jeder hat das Potential auch wichtiges zu sehen, was früher einmal normal war.Wann haben wir uns das letzte Mal mit wichtigem beschäftigt? Bei einigen ist dies bestimmt lange her. Denn die meisten sind in ihrem Alltag bestimmt zu gestresst um wichtiges was uns umgibt zu sehen.

Wann hat man sich mal wieder Zeit genommen, dem Gegenüber richtig zuzuhören, oder wann hat man das letzte Mal die Natur genossen um den gestressten Akku aufzutanken? Und wann hat man das letzte Mal was getan, nur weil es spaß macht, egal ob malen, tanzen oder sonst was. Egal ob man es kann oder nicht? Man beschäftigt sich eher damit was andere von einem halten,oder ob es richtig ist dies oder jenes zu tun, statt sich gleichgesinnte zu suchen, und die wenige Freizeit die man hat zu genießen.

In dem Buch wird schön beschrieben, dass es nicht wichtig ist Partys zu feiern, sich zu betrinken und die teuersten Klamotten anzuhaben. Stattdessen sollte man wichtiges wie die Natur, Musik(dann aber nur gut empfundene), Spontanität genießen. Alles andere wäre Verschwendung, da das Leben zu kurz dafür ist.Eben man selbst sein, ohne mit der Masse zu schwimmen.

Dem stimme ich absolut zu, ich habe schon vor Jahren aufgehört mich mit Leuten abzugeben, die mir nicht gut tun, Musik zu hören die mir nicht gefällt(sie aber meinem Umfeld gefällt), Kleider nach Norm zu tragen. Ich bin kein Normmensch, und ihr bestimmt auch nicht. Deshalb trennte ich mich von diesem Ballast, und tue privat nur noch was gut für mich ist, und nur mit den Menschen die gut für mich sind.Auch Spontanes spielt in meinem Leben eine Rolle. Wenn ich heute Lust habe mir die Haare grün zu färben, dann tue ich das, egal was andere davon halten. Oder wenn ich Zeit und Lust habe eine Tour zur Nordsee zu machen, dann mache ich dies. Ich höre auch die Musik die mir guttut und gefällt. Was andere davon halten, ist mir so ziemlich egal. Ich bin nunmal einfach ich, nicht derjenige den einige gerne hätten.

Für Jugendliche ist diese Denkweise natürlich schwer, aber auch manche Erwachsene wählen lieber den leichteren Normweg. Ich kann das nicht, denn das wäre verrat an mir selbst. Genießt Eure knappe Freizeit mit Dingen und Menschen die Euch wirklich wichtig sind, denn das Leben ist für Verschwendung zu kurz.

Eure Kati

Autor:

Ich bin Kati , bin Mitte 40 und liebe das Lesen, Filme und Musik. Näheres über mich findet Ihr in der Kategorie "über mich".

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